Otovowen
Otovowen
Weber-Weber biologische Arzneimittel

Behandlung einer Mittelohrentzündung

Unter einer Mittelohrentzündung (Otitis media) leiden vor allem Kinder.

Patienten mit einer akuten Infektion der Atemwege sind allgemein geschwächt und benötigen viel Flüssigkeit, Ruhe und Schlaf, um sich zu regenerieren.

Abwarten und beobachten „Wait and See”

Bei Patienten ohne besondere Risikofaktoren (z.B. stark geschwächtes Immunsystem) hat sich bei einer unkomplizierten Mittelohrentzündung die „wait and see“-Therapie bewährt, das Prinzip des vorsichtigen Abwartens unter ärztlicher Kontrolle. Diese Methode ist auch in den Leitlinien der ärztlichen Fachgesellschaften verankert. Über 24, 48 und 72 Stunden wird beobachtet, wie sich die Erkrankung des Patienten verändert. Die Schmerzen werden bei Bedarf medikamentös (z.B. mit Ibuprofen) gelindert.
In dieser Zeit wird die Heilung mit bewährten naturheilkundlichen Arzneimitteln, welche die Entzündung hemmen, die Schmerzen lindern und das Immunsystem stärken, gefördert. Dadurch lassen sich die Beschwerden rasch lindern und die Notwendigkeit einer Behandlung mit Antibiotika reduzieren. Die "wait and see"-Behandlungsstrategie ist bei gleichem Erfolg deutlich verträglicher als eine sofortige Antibiotikagabe.
Bei einem zusätzlichen Atemwegsinfekt können Schleimlöser die Behandlung unterstützen.

Aktuelle Behandlungsleitlinien:
Zurückhaltung mit Antibiotika bei Mittelohrentzündungen

Da nach einer siebentägigen Antibiotika-Behandlung noch zwei Jahre lang Resistenzgene in der Darmflora nachweisbar sind, wird in aktuellen Behandlungsleitlinien zu einer zurückhaltenden Verordnung von Antibiotika geraten:

„Die Gabe von Antibiotika bei Kindern mit Mittelohrentzündung will wohl überlegt sein.”


Zudem wird die Otitis media bis zu 93% durch Viren ausgelöst. So stellt die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft fest:

„Der routinemäßige Einsatz von Antibiotika ist bei akuter Otitis media nicht zweckmäßig.”


In den Niederlanden kommen die Ärzte bei über 80% der akuten Otitiden im Kindesalter ohne Antibiotikatherapie aus.

Antibiotika bei Mittelohrentzündung

Bei Mittelohrentzündung keine Tropfen ins Ohr träufeln!

Bei Ohrenschmerzen denkt man automatisch an lokale Ohrentropfen und meint damit die Anwendung am Ohr. Im Falle einer Mittelohrentzündung sind lokale Ohrentropfen nutzlos, da sie das Mittelohr nicht erreichen können. Zudem dürfen bei einem beschädigten Trommelfell keine Ohrentropfen mit lokalen Schmerzmitteln aufgrund ihrer ototoxischen Wirkung verabreicht werden.

Ein Arztbesuch zum Abklären der Ursache der Ohrenschmerzen ist immer ratsam. Nur der Arzt kann bei Ohrenschmerzen die richtige Diagnose stellen und das Trommelfell einsehen.

Wann machen abschwellende Nasentropfen Sinn?

Ist die Mittelohrentzündung die Folge einer Erkältung, geben Eltern ihren Kindern oft abschwellende Nasentropfen oder Nasensprays. Durch sie soll die Ohrtrompete über den Nasen-Rachenraum belüftet werden. Die Gabe von abschwellenden Nasentropfen wird in Fachkreisen allerdings kontrovers diskutiert.

Wichtig zu wissen:
Nasentropfen dürfen nur über einen kurzen Zeitraum (nicht länger als eine Woche) benutzt werden. Bei längerer Anwendung besteht die Gefahr eines sogenannten Rebound- oder Abprall-Effektes. Das bedeutet, dass die Gefäße nach Absetzen der Nasentropfen oder des Nasensprays umso rascher und verstärkt wieder anschwellen.

Dann sollten Sie mit Ohrenschmerzen zum Arzt:

  • Das Kind ist jünger als zwei Jahre
  • Bei Fieber, starken Schmerzen, Kopf- oder Nackenschmerzen, beidseitigen Ohrenschmerzen, Ausfluss aus dem Ohr
  • Wenn die Beschwerden länger anhalten als zwei Tage
  • Bei einer Verschlimmerung der Symptome innerhalb der ersten beiden Tage.

Mittelohrentzündung naturheilkundlich behandeln

In der medikamentösen Therapie der Mittelohrentzündung hat sich seit Generationen das naturheilkundliche Arzneimittel Otovowen zur inneren Anwendung bewährt. 

Diese naturheilkundliche Therapie wirkt kausal, also ursächlich. Die komplexhomöopathischen Tropfen zum Einnehmen lindern die Schmerzen, hemmen die Entzündung und unterstützen die Selbstheilungskräfte.

Heilpflanzen bei Mittelohrentzündung